Gesundheit ist teuer
• 3/14/2008 - Damit eine Diät auch gesund ist muss man sich ausreichend Informieren
Jetzt hat das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und
Diätetik e. V. die Broschüre „Richtig Essen und Trinken für
Fitnessbewusste“ herausgegeben. Die Broschüre von Sven-David
Müller-Nothmann und Hubert Horn erscheint im Horn-Verlag und richtet
sich an den ambitionierten Freizeitsportler, der mehrfach wöchentlich
im Fitness-Center trainiert. Inhaltlich richten sich die Autoren an
Kraft- und Ausdauersportler und nicht nur an Leute die Abnehmen möchten. Auf 50 Seiten zeigt die Broschüre
verschiedene Facetten einer sportadaptierten Ernährungsweise und klärt
über erlaubte Leistungsförderung durch Nahrungsinhaltsstoffe auf.
Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik setzt
sich für die ganzheitliche Gesundheitsförderung ein und macht dies auch
in seiner neuen Broschüre deutlich. Grundsätzlich darf es in der
Gesundheitsförderung nicht nur um einen Aspekt, sondern um die Synthese
von Bewegung, Ernährung und seelischem Wohlbefinden (auch mal Wellness) gehen, betont
Diplom-Pädagogin und Entspannungstherapeutin Almut Carlitscheck, die
sich im Vorstand des Vereins engagiert. Lernen Sie vielleicht auch etwas über Ayurveda. Die Autoren kritisieren, dass
Bewegungsarmut mit dem Alter immer weiter zunimmt. Zudem ernähren sich
Sportler oftmals ungesund oder sind auf Nahrungsergänzungsmittel
fixiert. Insgesamt tut die Bevölkerung zu wenig für ihren Körper und
ihre Gesundheit. Das bedingt viele Krankheiten, für die die
Krankenkassen aufkommen müssen, obwohl sie aus der Trägheit des
Einzelnen erwachsen, kritisiert Sven-David Müller-Nothmann. Das
Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik fordert die
Menschen zu mehr aktiver Gesundheitsförderung auf und kritisiert eine
einseitige Gesundheitsförderung sowie die Haltung der Menschen, die die
Verantwortung für ihre Gesundheit auf die Krankenkassen und den Staat
abwälzen, anstatt selbst zu handeln. „Du bist Deine Gesundheit!“ ist
das Motto des Vereins.
Sport allein bedeutet keine Gesundheitsförderung, sondern vielmehr
Mangelernährung, verminderte Leistungsfähigkeit und verlängerte
Regenerationsphasen. Wer neben dem Bewegungs- nicht auch sein
Ernährungsverhalten umstellt, nimmt Risiken in Kauf und tut seiner
Linie nichts Gutes. Die Broschüre setzt sich kritisch mit
Nahrungsergänzungsmitteln auseinander. Gesunde Ernährung, Sport und vielleicht der ein oder andere Saunagang würde hier gut tun und das muss dabei noch nicht mal viel Geld kosten.
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